Jürgen Münzner
Birkenweg 24
18565 Kloster / Hiddensee
Telefon: 038300 / 50084
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...lassen Sie die Seele baumeln. In unseren gemütlich eingerichteten Apartements auf Hiddensee finden Sie Ruhe und Erholung. Nahe am Dornbusch gelegen erreichen Sie schnell den beliebten Inselblick, von dem sie die wunderschöne Aussicht über den Bodden oder über die Ostsee genießen können.
Dichter, Maler, Fotografen bemühen sich seit jeher die Schönheit des Söten Länneken, wie Hiddensee von Einwohnern und Gästen genannt wird, einzufangen und wiederzugeben. Erfreuen Sie sich an unserer kleinen Bildergalerie und lassen Sie sich einladen, mit eigenen Augen zu schauen. Kutschfahrten Hiddensee - mit der Pferdekutsche auf Hiddensee unterwegs. Ferienwohnung Hiddensee - Paradies in der Ostsee
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Bergen auf Rügen,
ist Verwaltungssitz des Amtes Bergen, Kreisstadt des Landkreises Rügen im Zentrum der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern und mit mehr als 23.000 Einwohnern das bevölkerungsreichste Amt von Mecklenburg-Vorpommern.
Bergen im Zentrum von Deutschlands größter Insel Rügen, liegt auf einer, während der letzten Eiszeit entstandenen Anhöhe. Bergen liegt zwischen dem Kleinen Jasmunder Bodden (nordöstlich ), dem Greifswalder Bodden und der Stadt Putbus (südöstlich), dem Kiebitzmoor (südlich) und dem Nonnensee (nordwestlich).
Zu Bergen gehören die Ortsteile:
Bergen Süd, Dumsevitz, Kaiseritz, Karow, Kiekut, Neklade, Rotensee, Siggermow, Silvitz, Streu, Tilzow, Trips und
Zittvitz.
Geschichte von Bergen
1232 wurde in der polabischen Sprache der Ranen auf Rügen ein Ort Gora, der Berg genannt
Die Roeskilder Matrikel von 1294 erwähnte Bergen als Villa Berghe. 1278 schrieb man Berghe, 1302 dann Bergh in Ruya und 1306 Berghen. 1314 wurde Bergen unter dem Namen villa montis urkundlich erwähnt.
1168 nach dem Fall der Tempelburg Arkona wurde der Bau der Marienkirche als Palastkirche für den Rügenfürsten Jaromar I. begonnen. 1193 wurde die Marienkirche fertiggestellte und dem Zisterzienserinnenkonvent übergeben.
1190 wurde das Westwerk angebaut. Das Zifferblatt auf der Nordseite des Kirchturms der Marienkirche ist ein besonderes Kuriosum da es 61 Minuten anzeigt. Bis Mitte des 15. Jahrhundert blieb Bergen unter Führung des Klosters.
Mehrer Stadtbrände, auch der von 1445 vernichteten fast ganz Bergen, das Kloster und Teile der Kirche.
1534 wurde auf Beschluss des Landtages zu Treptow die Reformation in Pommern eingeführt und das Kloster ging in Besitz des pommerschen Herzoges.
1613 erhielt Bergen das Stadtrechts.
Nach 1628 ging die Einwohnerzahl von Bergen durch den Dreißigjährige Krieg und die Pest auf 400 zurück.
1690 und 1726 brannte das Ratsarchiv und viele Häuser nieder.
1823 und 1853 entstanden in Bergen Lederfabriken.
1883 erreichten aus Altefähr kommend die ersten Züge den Bahnhof Bergen.
1890 begann die Molkerei in Bergen ihre Arbeit.
1891 wurde das Postgebäudes am Markt errichtet, danach Landratsamt, Amtsgericht, Zollamt und Steueramt.
1898 und 1899 wurden das Wasserwerk und das Elektrizitätswerk in Betrieb genommen.
1945 am 4. Mai wurde Rügen kampflos von der Rote Armee besetzt.
1952 begann am westlichen Stadtrand Bergens der Bau des Industriegeländes.
1953 bis 1958 entstand die Molkerei
1955 bis 1956 der VEB Brot- und Backwaren
1957/58 begannen Schlachthof und Fleischwarenfabrik die Produktion.
1965 bis 1988 entstanden die großen Wohngebiete Bergen-Süd mit 1923 Wohnungen und Rotensee mit 2464 Wohnungen in Plattenbauweise.
1991 Sanierung des historischen Stadtkerns
1995 Sanierung der Großwohnsiedlung Rotensee
Sehenswürdigkeiten in Bergen
Klosterkirche St. Marien,
die dreischiffige Basilikakirche ist der älteste erhaltene Backsteinbau in Mecklenburg-Vorpommern (Palastkirche von Rügenfürst Jaromar I.). Der Grabstein von Rügenfürst Jaromar I. ist in die Außenmauer der Marienkirche eingelassen.
Die romanische Wandmalerei in der Klosterkirche St. Marien ist das einzige Beispiel für die Totalausmalung einer Kirche in Norddeutschland.
St. Bonifatius-Kirche,
Sitz der katholischen Kirchengemeinde auf Rügen.
Die Klostergebäude des 1193 gegründeten Klosters stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert, wurden um 1600 und nach 1829 teils niedergelegt, so dass nur noch Reste des Refektorium im Pförtnerhaus und zwei zweigeschossige Stiftshäuser von 1732 aus Backstein vorhanden sind. In einem sorgfältig restaurierten Gebäude des ehemaligen Klosterhofes befindet sich das Museum der Stadt Bergen mit Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte Rügens, von der Steinzeit bis zum Ende der Slawenzeit 1168, als das Hauptheiligtum auf Arkona zerstört und die Rugianer christianisiert wurden, zur Gründungszeit des Klosters und bis Mitte des 19. Jahrhunderts mit Beispielen aus der Bergener Stadtgeschichte.
Viele Bürgerhäuser, meist zweigeschossige Fachwerkhäuser wie die Klingenbergstraße 34 und 39 (vor 1709) oder Haus Kirchenplatz 13 mit einer Backsteinfassade.
Viele schöne Haustüren, wie Mühlenstraße 4 und Markttorstraße 16.
Gedenkstein auf dem Friedhof Eingang Billrothstraße für zwölf ermordete Häftlinge des KZ Stutthof, die bei der Evakuierung des Lagers und ihrer Ankunft in Lauterbach von SS-Männern erschossen und 1947 in Bergen beigesetzt wurden.
Ehrenmal von 1964 am Rugardweg für antifaschistische Widerstandskämpfer.
Wanderung durch Rügen*
Bergen,
ist der eigentliche Mittelpunkt der ganzen Insel. Von hier aus erreicht man eine Bäder und Sehenswürdigkeiten Rügens in wenigen Stunden. Der Ort ist daher so recht den Touristen als Ausgangspunkt für ihre Touren zu empfehlen.
Die Stadt, 1208 von Fürst Jaromar I. gegründet, ist die Kreis- und Hauptstadt der Inselrügen, Sitz eines Amtsgerichtes und hat 4005 Einwohner. Wie schön ihr Name andeutet liegt die Stadt auf einer Anhöhe. Der Weg vom Warenhaus in die Stadt steigt sehr bergan, man gelangt auf einen großen Marktplatz, auf dem sich ein in Sandstein ausgeführtes Kriegerdenkmal befindet. In der Stadt neben der alten 1193 gegründeten Marienkirche mit sehenswerten Wandgemälden (Besichtigung 12-2, 9-6, Eintritt 30 Pfennig, Karten im Küsterhause neben der Kirche), das Stift für adlige Damen Rügens an der Stelle des früheren Cystercienser-Klosters. Auf dem Mark das 1891 erbaute Neue Postgebäude und das Rathaus mit Sammlung rügenscher Altertümer. Auf dem Mark Platz das Kriegerdenkmal.
Bemerkenswert das Geburtshaus Christian Albert Theodor Billroths, durch Bronzetafel und Reliefbild bezeichnet.
Unmittelbar an der Stadt gelegenen das Raddas, der Lieblingsaufenthalt der Bergener. Den Park teil ein eben gelegener breiter Promenadenweg, abwechselnd mit schönen Blumen-Anlagen umgeben. Von diesem nördlich (der Staat entgegengesetzt) führen Promenadenwege auf den höchsten Gipfel der Waldhöhe, wo dem Gründer der Anlagen, Bürgermeister Daniel Wagner, ein Denkmal gesetzt ist. Von hier genießt man nach Westen und Norden eine schöne Aussicht auf ein herrlicheres Landschaftsbild. Hier das schützen heraus und die Restauration zum Raddas. Vom Raddas gelangt man in ungefähr 20 Minuten nach dem Rugard, einem 190 m hohen Berg. Rechts hart an wenige etwas über die Mitte hinaus, befindet sich das Grabdenkmal für die 1813 in Bergen gestorbenen Krieger.
Auf dem Rugard (Wagen von den Bergen hin und zurück 3 Mark) befand sich bis 1316 das von Jaromar I. gegründete Residenzschloss der alten Rügenfürsten. 1877 wurde in Form eines Aussichtsturmes dem Sänger und Vorkämpfer deutscher Freiheit, 1769 in Schoritz auf Rügen geboren, ein Denkmal errichtet, genannt der Arndt-Turm. Ringsherum schöne Anlagen mit schattigen Lauben und guter Restauration bei billigen Preisen (Besitzer Nußman). Verkauf von Reiseandenken und Ansichtskarten.
Der Arndt-Turm, 25 m hoch, Eintritt 20 Pfennig, ragt hoch hinaus über das rügensche Land; von seiner Galerie aus bietet sich ein entzückendes Panorama unseren Blicken dar. Vor uns den großen und kleinen Bodden, getrennt durch den Litzower Fährdamm; über den großen Jasmunder Bodden im Norden die Spitze Arkona, die schmale Schabe, die Tromper Wiek, dass dunkle Grün der Stubnitz, darauf vor die Türme von Bobbin und Sagard; nach Osten die Granitz mit dem Jagdschloss, südlich die Dächer von Pultpuls versteckt hinter dem grünen des Tannenberges, darüber hinweg die Insel Vilm. Über Mönchgut zwei Inseln, links die Greifswalder Oie, rechts die Insel Ruden. Rechts von Ruden die Türme von Wolgast und noch weiter rechts Greifswald. Südwestlich unter uns das Städtchen und weiter am Horizont die Türme Stralsunds, im Westen breitet sich das rügensche Gelände mit seinen Gehöften und Dörfern vor uns aus. Unmittelbar am Rugard liegt der Krähenberg, dessen Höhenzug, Walfischrücken genannt, die Stadt neuerdings mit einem Promenadenweg und vielen Ruheplätzen hat versehen lassen, welche Partie jedem Naturfreund empfohlen werden kann. Wer früh nach Bergen kommt, am Platze bleibt und die Zeit noch mehr ausnützen will, gehe noch vom Rugard aus nach Bootsstelle, Wirtschaft am kleinen Jasmunder Bodden, sehr beliebter Ausflugsort der Bergener.
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Quellen:
Wikipedia die freie Enzyklopädie
*Arthur Schusters Führer durch die Insel Rügen
Seite 37
Wanderung durch Rügen
Auf Ihren Besuch freuen sich,
Monika & Jürgen Münzner,
Rügen / Hiddensee / Kloster, 15.07.2008 08:50:54 Uhr
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