Jürgen Münzner
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18565 Kloster / Hiddensee
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Grimmen,
ist Kreisstadt im preußischen Regierungsbezirk Stralsund, an der Trebel und der Linie Berlin-Stralsund der Preußischen Staatsbahn, hat ein Amtsgericht und (1885) 3397 evangelische Einwohner.
Grimmen,
ist Kreisstadt des Landkreises Nordvorpommern im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, im südöstlichen Teil des Landkreises
Nordvorpommern, liegt immer noch am Fluss Trebel und hat (2006) 11032 Einwohner.
Grimmen hat eine reizvolle Altstadt und eine schöne Umgebung.
1220 gab es erste Hinweise auf slawische/wendische Siedlungen im Bereich der heutigen Stadt Grimmen.
Nach 1250 gründeten zugewanderte Handelsleute und Handwerker aus Niedersachsen, Westfalen und vom Niederrhein den Ort Grimmen.
1267 gab es die erste urkundliche Erwähnung von Grimmen und die Pfarrkirche St. Marien wurde als frühgotischer Backsteinbau mit Felssteinsockel erbaut. Die ursprünglich 3-schiffige Hallenkirche mit 5 Jochen wurde im 15. Jh. ergänzt mit dem 3-schiffigen Hallenchor. Die reich geschnitzte Kanzel stammt von 1707, das Zunftgestühl von 1586. Die "Alte Schule" westlich der Marienkirche ist ein spätgotischer Backsteinbau.
Als Gründungsdatum der Stadt gilt die Ansiedlung von Vogt Berthold der als Vertreter der Landesfürsten im Jahre 1287 ins Gebiet der Stadt Grimmen kam. Schon zu dieser Zeit hatte Grimmen das Lübische Stadtrecht.
Die tatsächliche Stadtrecht-Verleihungsurkunde wurde im Verlaufe der Jahrhunderte versiebt. Da die Verleihungsurkunde nicht mehr vorhanden war wurde 1987 das 700-jährige Bestehen der Stadt Grimmen gefeiert.
um 1400 wird das Rathaus im gotischen Stil mit 3 spitzbogigen Arkaden und 7-achsigen Pfeilergiebel erbaut.
Im 30-jährigen Krieg wurde Grimmen mehrmals geplündert und gehörte in der Folgzeit zum Königreich Schweden.
Von 1695 bis 1697 fanden unter Bürgermeister Johannes Flittner grausame Hexenverfolgungen statt und mindestens 7 vermeintliche Hexen wurden hingerichtet.
1797 wurde fast die ganze Stadt Grimmen Opfer eines Großfeuers, das in einer Schmiede ausbrach.
1800 besuchte der schwedische König Gustav Adolf IV. Grimmen und residierte im sogenannten Königshaus. In der Schlußakte des Wiener Kongress von 1815 wurde festgelegt, dass Grimmen zu Preußen gehört. 1801 wurde Grimmen durch eine Verwaltungsreform zur Kreisstadt.
1853 wurde Grimmen von der Cholera heimgesucht. Im 19. Jahrhundert wuchs Grimmen über den durch die Bestigungsanlagen umgebenen Stadtkern hinaus und es entstand die Greifswalder Vorstadt vor dem Greifswalder Tor sowie Ende des 19. Jh. vor dem Mühlentor in Richtung des Bahnhofs weitere neue Siedlungen. Südlich der Altstadt wurde der Stadtpark angelegt.
6.11.1902 in der Friedhofsanlage wird ein Standbild für den Reichseiniger und deutschen Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck enthüllt.
Das Bronze-Denkmal entstand nach einem Entwurf von Bildhauer Cuno von Uechtritz-Steinkirch in der Kunstgießerei der Lauchhammerwerke. Das Standbild wurde im Zweiten Weltkrieg ein Opfer der Metallspende.
1933 wird der Wasserturm der Stadt Grimmen errichtet.
Ende des 2. Weltkrieg wurde Grimmen im April 1945 kampflos an die vorrückende Rote Armee übergeben.
Ab Mitte der 1960er Jahre entstanden zahlreiche neue Fabriken und landwirtschaftliche Betriebe, Grimmen wuchs beständig und neue
Stadtteile wurden gegründet, so zwischen 1968 bis 1985 das Plattenbaugebiet Süd-West.
Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern und das Rathaus im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert und das Stadtbild hat sich stark verbessert.
Durch die Gebietsreform von 1994 wurde Grimmen zur Kreisstadt des neuen Landkreises Nordvorpommern. Seit dem 1. Januar 2004 gehört Stoltenhagen zur Stadt Grimmen. Damit hat die Stadt Grimmen weitere fünf Ortsteile dazubekommen.
Grimmen umfasst die Ortsteile Appelshof, Gerlachsruh, Grellenberg, Grimmen, Groß Lehmhagen, Heidebrink, Hohenwarth, Hohenwieden, Jessin, Klein Lehmhagen, Stoltenhagen und Vietlipp.
Die 3 Stadttore in Backsteingotik:
Stralsunder Tor (vermutlich um 1320, lt. Dehio 15. Jh.) mit zinnenbekrönten Staffelgiebel,
Mühlentor (vermutlich um 1320, lt. Dehio 15. Jh.) ähnlich wie das Stralsunder Tor,
Greifswalder Tor (vermutlich um 1350 bis 1400), nach der Zerstörung um 1800 unvollständig wieder aufgebaut.
* Steinhagen liegt ca. 10 km südwestlich von Stralsund und 10 km von Grimmen in einer waldreichen Umgebung.
Steinhagen wurde 1283 vom Klosters Neuenkamp gegründet.
Sehenswürdigkeiten in Steinhagen:
Kirche mit Mönchstein
Naturschutzgebiet Borgwallsee,
im Amt Niepars, Landkreis Nordvorpommern, Mecklenburg-Vorpommern gelegener See, südwestlich der Stadt Stralsund.
Der Borgwallsee ist ein in der letzten Eiszeit entstandener Verlandungsee von rund 3,6 Kilometern Länge, 1,8 km Breite und eine durchschnittliche Tiefe von 2,4 Metern. Das südliche Seeufer ist bewaldet, die restlichen Uferseiten werden landwirtschaftlich genutzt.
Der See gehört zum Naturschutzgebiete Borgwallsee und Püttersee und dient als Trinkwasserreservoir für Stralsund.
Das Befahren des Borgwallsees ist verboten, Baden ist nur an ausgewählten Stellen erlaubt.
Naturschutzgebiet Krummenhagener See
Quellenangaben:
Wikipedia
Rügen - Landschaft und Insel in der Ostsee...
Die Insel Rügen, im Süden vom Rügischen Bodden und im Norden vom Greifswalder Boddens begrenzt, wird vom Rügendamm bei Stralsund über mit dem Festland verbunden. Auf der Halbinsel Jasmund erhebt sich die höchste Erhebung Rügens der Piekberg, und der Königsstuhl, ein 119 m hohen Kreidefelsen der Stubbenkammer. In Prora am Strand bei Binz/Sassnitz befindet sich die größte Bauruine Europas, das während des Nationalsozialismus erbaute etwa 4,5 km lange KDF Seebad (Kraft durch Freude). Juni bis September jeden Jahres finden in Ralswiek auf der gewaltige Naturbühne mit Wasser und Felsen die Störtebeckerfestspiele statt.
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Auf Ihren Besuch freuen sich,
Monika & Jürgen Münzner,
Kloster / Hiddensee / Rügen, 21.08.2007 09:02:28 Uhr
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