Jürgen Münzner
Birkenweg 24
18565 Kloster / Hiddensee
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Hiddensee - Apartement, Zimmer, Ferienwohnung

Gerne begrüssen wir Sie in unseren wunderschönen, ruhig gelegenen Ferinwohnungen für bis zu 3 Personen auf der Insel Hiddensee.

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Ausflug nach Peenemünde auf Usedom

Von der Pension Münzner in Kloster auf Hiddensee zum Hafen von Kloster. Mit dem Fährschiff nach Schaprode / Rügen übersetzen. Ab Parkplatz - Schaprode mit dem PKW über Granskevitz, Zubzow,Trent, Gingst, Samtens, Insel Dänholm nach Stralsund. Über Brandshagen, Reinberg, Mesekenhagen, Greifswald, nach Wolgast. Den Peenestrom überqueren, vorbei an der Wolgaster Fähre, Richtung Trassenheide, Karlshagen nach Peenemünde.

Seebad Carlshagen, *
Hafen Peenemünde  auf Usedombesteht aus der direkt am Strand erbauten, von herrlichen Waldungen umgebenen Strandkolonie und dem 10 Minuten vom Strande entfernten Dorf. Die Badeeinrichtungen sind der Neuzeit entsprechend eingerichtet, der Strand ist fest, steinfrei und etwa 90 Meter breit. Das Leben ist ruhig und verhältnismäßig billig, der Besuch von Badegästen und Sommerfrischlern, ca. 1700 Personen jährlich, nimmt zu.
Zur Unterhaltung der Gäste konzertiert in der Saison einige Male die Wolgaster Stadtkapelle im Strandhotel. Gemeinsame Ausflüge und Feste in der Stadthalle und in den Gasthöfen. Gelegenheit zur Jagd und zum Angeln.
Ausflüge richten sich nach dem Seebade Zinnowitz, entweder durch den schönen Wald unter am Strande entlang, nach der Försterei Trassenmoor (auf der Hälfte des Weges nach Zinnowitz), ferner auf herrlichen, schattigen Wald wegen nordwestlich nach der Meierei Gaatz, Försterei Peenemünde, nach dem Dorfe Peenemünde und mit dem Flunderboot nach Wolgast. Größere Ausflüge zu Wagen, Schiff oder segelt nach Heringsdorf, Ahlbeck, Swinemünde, Rügen, zur Greifswalder Oie usw.
vom Strande schöne Aussicht nach Zinnowitz, auf die Greifswalder Oie, Rügen und den Ausfluss der Peene in die Ostsee.

Peenemünde,
im Norden der Insel Usedom, Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern, Amt Usedom-Nord mit Sitz in Zinnowitz liegt an der Mündung des Peenestromes in die Ostsee, nordwestlich vom Seebad Karlshagen.
1936 bis 1945 war Peenemünde Heeresversuchsanstalt
1938 bis 1945 Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe
1945 bis 1952 sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt.
In Peenemünde befindet sich die interaktive Ausstellung zum Mitmachen und Ausprobieren - Phänomenta, in der dem Besucher Phänomene der Physik nahe gebracht werden.

Versuchsanstalt Peenemünde
Peenemünde war im Zweiten Weltkrieg, U-461 der Baltischen Rotbannerflotte im Hafen von  Peenemünde  auf Usedomunter Leitung von Walter Dornberger und Wernher von Braun Raketenstartplatz für die Modelle V1 und V2. Helmut Gröttrup leitete die Abteilung für Steuerung und Lenkung. Prüfstand VII war Abschussrampe für Versuchsstarts der V2-(A4) Raketen.
In Peenemünde wurden die erste Großrakete gestartet die in den Weltraum vorstoßen konnte.
Die erste Anlage für industrielles Fernsehen wurde zur Übertragung der Raketenstarts wurde in den Kontrollbunker Peenemünde installiert.
Für Aufräumarbeiten nach dem schweren britischen Luftangriff am 17. August 1943 mussten sowjetische Kriegsgefangene aus dem Arbeitslager Karlshagen Zwangsarbeit leisten.
Nach dem Luftangriff am 17. August 1943 wurden die Versuchsstarts der A4-Rakete für die Ausbildung der Raketeneinheiten nach Blizna und in die Tucheler Heide verlegt.
Bis zur endgültigen Einstellung der Raketenstarts in Peenemünde wegen der vorrückenden sowjetischen Streitkräfte wurden in Peenemünde und auf der zur Versuchstelle gehörenden Insel Greifswalder Oie insgesamt 282 Raketen gestartet, davon 175 vom Prüfstand VII.
Februar 1945 wurde das Gelände der Heeresversuchsanstalt geräumt, im Mai 1945 von sowjetischen Truppen besetzt.  1946 bis 1961 wurden die Testanlagen demontiert und in die UdSSR transportierten.U-Boot U-461 - Projekt 651 der  JULIETT-Klasse  im Hafen von Peenemünde  auf Usedom
Das Kraftwerk blieb bis 1990 in Betrieb, ist jetzt Museum und Historisch-Technisches Informationszentrum mit Informationen über den Beginn der modernen Raketentechnik.
1945-1952 war Peenemünde sowjetischer Marine- und Luftwaffenstützpunkt.
1952 wird der Stützpunkt an die NVA der DDR als Marinestützpunkt der 1. Flottille der NVA übergeben.
Der zur Heeresversuchsanstalt gehörende Flugplatz wurde 1961 für die Düsentriebflugzeugen des Jagdgeschwaders 9 der NVA erweitert.
Im Rahmen der Busrundfahrten auf dem Flugplatz, können am nordwestlichen Ende des Flugplatzes die Überreste der Startstellen für die Flugbombe V1  besucht werden.
Die  für die Beschäftigten der Heeresversuchsanstalt von 1943 bis zum 21. April 1946 mit elektrischem Gleichstrom von 1200 Volt betriebene Eisenbahn Zinnowitz—Peenemünde wird jetzt ohne Oberleitung betrieben.
Die Wagen gingen als Peenemünder Schnellbahnzüge zur Berliner S-Bahn und wurden bis 1952 in die bestehenden Baureihen integriert. Die früheren Bahnsteige der Werkbahn erkennt man an der Form der Betonmauern aus Fertigelementen neben der Bahnlinie, die für die Durchfahrt moderner Zügen teilweise umgekippt wurden. In den 90er Jahren Eisenbahn Zinnowitz - Peenemünde  auf Usedomwurde die Anschlussweiche für das Anschlussgleis zum Flugplatz ausgebaut.
Am Ortseingang von Peenemünde steht die Ruine des Sauerstoffwerkes in dem der als Oxidator für die A4 benötigte Flüssigsauerstoff durch Luftverflüssigung gewonnen wurde.
Der Prüfstand VII mit Umwallung, Betonplatte für die Startversuche und Abgaskanal für statische Brennversuche ist auch heute für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Maritim Museum Peenemünde
im Haupthafen Peenemünde ist jeden Tag geöffnet, inklusive Wochenende und Feiertage.

Öffnungszeiten:
01. April bis 30. Juni
10:00 – 18:00 Uhr

01. Juli bis 15. September
09:00 – 21:00 Uhr

16. September bis 31. Oktober
10:00 – 18:00 Uhr

01. November bis 31. März
10:00 – 16:00 Uhr

Eintrittspreise:
Einzelkarte: 5,50 EUR
1 Doppelkarte für 2 Personen: 10,00 EUR
1 Familienkarte für 2 Erwachsene und 1 Kind von 6 – 14 Jahre: 11,00 EUR
1 Familienkarte für 2 Erwachsene und 2 Kinder von 6 – 14 Jahre: 12,00 EUR
Fotoerlaubnis: 1,00 EUR
Führungen durch die 6 Decks des U-Bootes von 1 – 20 Personen auf Anmeldung: 180,00 EUR

U-461 der Baltischen Rotbannerflotte
Ende der fünfziger Jahre wurde das konventionell U-Boot U-461 - Projekt 651 der  JULIETT-Klasse  im Hafen von Peenemünde  auf Usedomangetriebene U-Boot U-461 der Baltischen Rotbannerflotte  zur Bekämpfung der gegnerische Überwassergruppierungen, wie der US-Flugzeugträger entwickelt.
Das U-Boot U-461 gehört zum Projekt 651 NATO - Bezeichnung: JULIETT-Klasse. 
Von den geplanten 72 U-Booten der JULIETT-Klasse wurden wegen des verstärkten Baus von nukleargetriebenen U-Booten nur 16 U-Boote in Dienst gestellt.
Wegen der Unabhängigkeitsbestrebungen der baltischen Staaten von der UdSSR wurden die meisten der Ostseeboote außer Dienst gestellt. Zwei demilitarisierte JULIETT-Boote wurden 1994 verkauft bzw. verpachtet.
Mit Schleppern wurde U-461 im Dezember 1998 nach Peenemünde auf Usedom gebracht.
Seitdem ist die JULIETT U-461 an der Pier des ehemaligen Marinestützpunktes der 1. Flottille für Urlauber zu besichtigen.

Peene,**Pferde, Weide, Baum und Ostsee mit Motorboot
1) der westliche Mündungsarm der Oder, 29 Kilometer lang, verlässt ganz im Westen das Pommerschen Haff, erweitert sich dann zum Achterwasser, einem viel verzweigten Binnensee auf der Insel Usedom, geht darauf an Wolgast vorüber und mündet unterhalb Peenemünde; vor seiner Mündung liegt die kleine Insel Ruden.
2) Fluss in Mecklenburg und Pommern, entspringt in Mecklenburg beim Dorf Grubenhagen aus zwei gleichnamigen Quellen, durchfließt den Malchiner und Kummerower See, nimmt die Tollense und Trebel (Große und Kleine Trebel, mit der Recknitz verbunden) auf, macht anfangs die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern, trennt später die Regierungsbezirke Stettin und Strahlsund, fließt sehr langsam durchausgebildete Buch-und Wiesengründe, ist von Malchin ab für kleinere, von Demmin ab für größere Schiffe (im ganzen auf 111 Kilometer) schiffbar und mündet acht Kilometer unterhalb einem Schlamm in den gleichnamigen Mündungsarm der Oder.

Quellenangaben:
*
Grieben Band 55
die Ostseebäder 1910 bis 1911
Seite 88
Seebad Carlshagen

**Meyers Konversations-Lexikon
Eine Enzyklopädie des allgemeinen Wissens.
Dritte gänzlich umgearbeitete Auflage.
Zwölfter Band.
Leipzig. Verlag des Bibliografischen Instituts. 1877.
Seite 677

*/**Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen 100 Jahre, zweier Weltkriege, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrere Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.


Märchen, Sagen, Informationen und Reisetips aus Mecklenburg-Vorpommern und von der Ostsee

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Kloster / Hiddensee / Rügen,
17.09.2006 09:47:43 Uhr

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